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Wanderung durch die Almbachklamm in Berchtesgaden

Wanderung

Wanderung

Region
Marktschellenberg
Dauer
3 Stunden
Distanz
7 - 8 km
Aufstieg
350 m
Abstieg
350 m
Monate
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Mittelschwere Tour

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Sommer

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Familientauglich

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Diese Tour ist familientauglich

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Für sportliche Menschen geeignet

Sportlichkeit

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Das die Urlaubsgäste in Berchtesgaden heute die Almbachklamm in ihrer ganzen Schönheit bewundern können, hat seinen Ursprung im Jahre 1836. Das Salzbergwerk Berchtesgaden benötigte Unmengen an Holz und so wurde in der Gegen rund um den Watzmann und Königssee von allen nur möglichen Stellen Holz mit so genannten Holztriften das Holz förmlich in das Tal geschwemmt. Der Bau der ersten Stege und Wege durch die Almbachklamm erfolgte in den Jahren 1861 – 1865 durch die Ingolstädter Pioniere.

Ausgangspunkt der Tour

Die Tour startet am Parkplatz der Kugelmühle. Eine historische, noch funktionierende Kugelmühle in der Marmorbrocken zu Kugeln geschliffen werden. Die Marmorkugeln stammen vom Untersberg.

Der Einstieg

Die Tour beginnt flach etwas in die Klamm hinein. Ganz am Anfang ist gleich eine ganz kleine Stelle an der man das Wasser fühlen kann. So schön wie das Wasser ist. Es birgt auch immer Gefahren. Bitte achten Sie während der gesamten Tour auf Ihre Kinder und sich selbst.

Ein erster Anstieg führt zu den ersten Wasserfällen in der Almbachklamm hinauf. Über einen Quersteg ist auch gleich ein Aussichtspunkt über einen Quersteg zu erreichen.

Sie folgen weiter der Klamm. Am meisten Wasser führt die Klamm nach einem Regentag. Je mehr Wasser, desto intensiver und wilder sind die Wasserfälle.

In der Mitte der Klamm befinden sich rechts Wasserfälle. Ein idealer Ort für Kinder um mit und in dem Wasser zu spielen. Weiter geht die Wanderung immer in Richtung Theresienklause. Die Klause ist das Bauwerk mit dem das Wasser für die Trifft aufgestaut worden ist.

Nach der Theresienklause geht es durch den Wald nach Maria Gern.

 

Die Kleidung

Achten Sie bei der Kleidung auf Schuhe mit rutschfesten Sohlen und führen Sie immer eine Wasserdichte Jacke mit. Je nach Jahreszeit auch dementsprechend angepasste Wärmekleidung.

Geschichtliche Hintergründe

Der Ursprung des Wegebaus war die Fertigstellung der Theresienklause im Jahre 1836. Bei der Fertigstellung der Theresienklause konnte die Almbachklamm im unteren Teil auf der Seite der Maria Gern nur über die „Bowod“ (Bachwald) begangen werden. Diese Steilen Auf- und Abstiege waren sehr anstrengend und gefährlich. Die wenigen zur Holztrift angelegten Stege in der Almbachklamm waren damals lediglich mit Dielen bedeckt und das Begehen sehr gefährlich.

 

Die Theresienklause

Auch die Theresienklause wurde lediglich stumpf an die Felswand gemauert. Der Zugang zur Theresienklause wurde 1861 vom königlichen Salinen-Forstamt in die Felswand gesprengt.

In ganzer Länge war die Almbachklamm aber erst ab dem Jahre 1894 begehbar. Die Holztriften in der Almbachklamm waren mehr und mehr bekannt und zogen zahlreiche Besucher an. Aus diesem Grund beteiligte sich von 1882 an der Verschönerungsverein und der Alpenverein an der Verbesserung der Begehbarkeit der Almbachklamm. Das Forstamt als Grundeigentümer verlangte hierbei, dass die Holztrift ungehindert fortgeführt werden konnte. Um das sicherzustellen, zeichneten die Waldarbeiter den Trift-Hochwasserstand in der Almbachklamm mit roter Farbe an die Felswände. So wurde es möglich die Stege in der Almbachklamm so anzulegen, dass sich die Wege und Brücken in ausreichender Höhe befanden.

 

Immer wieder wurden die Stege und Wege in der Almbachklamm zerstört und mussten neu aufgebaut bzw. saniert werden. Beim schweren Unwetter in Maria Gern am 26.06.1998 wurden abermals viele Brücken und Stege in der Almbachklamm zerstört. Der starke Regen führte zu einem gewaltigen Hochwasser in der Almbachklamm. Bäume, Treibholz, große Steine, Kies und Sand wurden mit den Wassermassen vom Untersberg her kommend in die Almbachklamm gespült und rissen alles mit was nicht niet- und nagelfest war. Der Stauraum der Theresienklause füllte sich mit Kies, auf der Klause selbst lag meterhoch Treibholz. Im unteren Teil der Almbachklamm wurden 7 Eisenbrücken und Teilstücke des Wanderweges einfach mitgerissen. Das Stauwehr an der historischen Kugelmühle wurde vollends zerstört. Unter großen Anstrengungen wurden die Stege und Wege der Almbachklamm wieder saniert und somit können sich auch heute wieder Wanderer an dem einzigartigen Wanderweg durch Almbachklamm in Marktschellenberg erfreuen.

 

Wussten Sie schon:

Auch heute ist die Almbachklamm ein Besuchermagnet und nahe der Almbachklamm befindet sich ein gleichnahmiges Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche, Ferienwohnungen und Zimmer bei Privatvermietern für Ihren Urlaub. Nutzen Sie doch auch die Angebote der Restplatzbörse.

Videos zu dieser Tour

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Impressionen zu dieser Tour