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Last Update:
05.09.2016

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Biosphärenreservat Berchtesgaden in Bayern

Biosphärenreservate wurden von der UNESCO erstmals 1968 im Rahmen des Programms „Men and Biosphere“ („Mensch und Biosphäre“) eingerichtet. Das Ziel der Biosphärenreservate war damals weltweit besondere Gebiete unter Schutz zu stellen, die einen bestimmten Lebensraum oder eine ökologische oder kulturelle Besonderheit darstellen. Auch Berchtesgaden ist solch eine Besonderheit. Die Landschaft rund um den Watzmann und Königssee stellt eine einmalige Komposition der Natur dar.

 

In einem Biosphärenreservat soll ein möglichst harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur erprobt werden. In diesen Modellregionen, die als Biosphärenreservat ausgewiesen worden sind, geht nicht nur um Naturschutz, sondern auch um die Bewahrung und Entwicklung von Kulturlandschaften, um die Erforschung von Natur, nachhaltige Regionalentwicklung und Anschauungsbeispiele für Bildung und Wissenschaft. 
Das Biosphärenreservat Berchtesgaden besteht seit 1990. Auch Biosphärenreservate sind in Kern-, Pflege-/Puffer- und Entwicklungszonen untergliedert. Der Nationalpark Berchtesgaden stellt dabei die Kern- und Pflegezone des Biosphärenreservats, das Nationalparkvorfeld, die so genannte Entwicklungszone dar.    

Doch wie definieren sich diese einzelnen Zonen?

Die Kernzone (Core Area) des Biosphärenreservat Berchtesgaden ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, das den ehemaligen Nationalpark Berchtesgaden umfasst und in der sich die Natur fast selbst überlassen wird. Diese Kernzone des Nationalpark Berchtesgaden ist somit auch rechtlich gesichert und muss mindestens 3% der Gesamtfläche einnehmen.    

Die Pflegezone (Buffer Zone) des Biosphärenreservat Berchtesgaden umgibt die Kernzone und soll mindestens 10 % der Gesamtfläche des Biosphärenreservates einnehmen. Die Pflegezone des Biosphärenreservat Berchtesgaden soll der Erhaltung und Entwicklung menschlich beeinflusster Ökosysteme dienen.    

In der Entwicklungszone (Transition Area) soll mindestens 50 % der Gesamtfläche einnehmen. Die Entwicklungszone des Biosphärenreservat Berchtesgaden soll als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum mit der Zielrichtung "umweltverträgliches und nachhaltiges Wirtschaften" erhalten und entwickelt werden und trägt somit maßgeblich zum sanften Tourismus  in Berchtesgaden bei. Gerade für den Wellnessurlaub in Berchtesgaden bietet dies unglaubliche Chanchen.

 

Wozu werden Bisophärenreservate gebraucht?  

Die ständig steigende Ausbeutung der Natur durch den Menschen Wirkt sich äußerst schädlicht auf  die Land- und Wasserressourcen aus. Die Vielfalt im Bereich der Tier- und Pflanzenwelt, der Ökosysteme sowie die Vielfalt des Genpools wird dadurch maßgeblich verändert. Dies bedroht nicht nur die Flora und Fauna, sondern langfristig auch den menschlichen Wohlstand, denn die Biodiversität ist eine Quelle für die Erzeugung von Nahrungssmitteln, Medikamenten sowie Rohstoffen für Industrie und Handwerk. Sie bildet die unwiederbringliche Basis für Forschung, Erziehung und Erholung für die gesamte Menschheit. So genannte Kern- und Pflegezonen der Biosphärenreservate bilden ein Sammelbecken zum Schutz der bedeutendsten biogeographischen Regionen. Biosphärenreservate tragen aber auch positiv zur Verhinderung von Bodenerosion, zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, zur Steuerung des Abflusses von Oberflächenwasser, zur Grundwasserneubildung, zum Nährstoffkreislauf und zum Rückhalt von Wasser- und Luftschadstoffen bei. In Biosphärenreservaten sollen die traditionellen Landnutzungsformen der einheimischen Bevölkerung gefördert werden. Diese Nutzung der Landschaft in einem Biosphärenreservat soll im Einklang mit den natürlichen Grundlagen der Region befinden und ein auskömmliches Einkommen bieten. Wenn möglich, soll die Bewirtschaftung des Landes in traditioneller Form erfolgen. Damit wird dem Erhalt des Genpools alter Nutztierrrassen die Basis gelegt.   Der Verwaltung des Biosphärenreservat / Nationalpark kommt in diesem Zusammenhing insbesondere die Aufgabe der Informationsvermittlung zu, um solche Landnutzungen in den Bereichen der so genannten Entwicklungszonen zu etablieren. Im nationalen und internationalen Netzwerk der Reservate findet ein lebhafter Austausch von Wissen und Erfahrungen auf der Basis eines querschnittsorientierten Forschungsansatzes statt. Auch auf die Einbindung möglichst aller Landnutzer- und Interessensgruppen wie Behörden, Landbesitzer, Landwirte, Naturschutzverbände, Jäger und Fischer, Unternehmer usw. sollte größter Wert gelegt werden.  

 

Quelle: Bundesamt für Naturschutz, Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitee für das UNESCO-Programm

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