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05.09.2016

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Schlittenfahren und Rodeln – Winterurlaub in Bayern

Sind dies Suchbegriffe, die auch Sie im Zusammenhang mit der Planung Ihres nächsten Winterurlaubes in Bayern in eine der Suchmaschinen eintippen? Dann träumen Sie von Schnee so weit das Auge reicht, von Pferdeschlitten die ganz gemächlich durch die verschneite Winterlandschaft fahren und von Naturrodelbahnen auf denen man mit dem eigenen Schlitten in das Tal fahren kann. Wenn das so ist dann darf ich Ihnen das Berchtesgadener Land, das sich ganz im Süden von Bayern befindet, einmal recht herzlich vorstellen.

 

Das Schlittenfahren oder auch rodeln genannt, hat in Berchtesgaden eine lange Tradition. Zu früheren Zeiten gab es an den Straßen Ampelregelungen, die dem Rodler Vorrang vor dem Autoverkehr gegeben haben. Mit zunehmendem Verkehr war dies allerdings irgendwann nicht mehr praktikabel. Ein weiteres Sinnbild der Begeisterung für das Schlittenfahren bzw. Rodeln war die erste Kunsteisbahn der Welt, die sich heute am Königssee befindet.

Für viele war der Schlitten auch die Alternative im Winter um schnell in das Tal zu kommen, denn Skifahren konnte vor 100 Jahren bei Leibe noch nicht jeder. Mit dem Rodel den Berg hinunter sausen war da schon viel einfacher. Heutzutage ist es auch so, dass Sie als Urlaubsgast auch nicht unbedingt selbst Ihren Schlitten mitnehmen müssen. Auch diese können geliehen werden bzw. werden beim Gästerodeln an der Kunsteisbahn bzw. Bob- und Rodelbahn am Königssee den Rodlern zu Verfügung gestellt. 

 

Snowtubing – Der neue Trend

Heutzutage voll im Trend bei Kindern ist das Snowtubing. Das ist nichts anderes, als das mit einem Schlauch aus einem Traktor- oder LKW-Reifen den Hang hinab gefahren wird. Diesen Trend nutzen jetzt vor allem auch kleinere Skilifte und bauen extra Snowtubingbahnen. Nachdem man in solch einem aufgeblasenem Reifen, in dem man mit dem Gesäß in der Mitte sitzt, kaum steuern und lenken kann werden hier den Kindern Steilkurven gebaut, damit diese auch immer sicher den Hang hinab gelangen. Andere wiederum bieten den Snowtubern eine entsprechend breite Bahn an um einfach gerade den Hügel herunter rutschen zu könnnen.

 

 

Schlittenfahren auf Naturrodelbahnen – Der Klassiker

Hier bietet Berchtesgaden in den bayerischen Alpen sehr viele gute Möglichkeiten. Zur Auswahl steht die Naturrodelbahn vom Obersalzberg herab, die über die Obersalzbergbahn erreicht werden kann, die Naturrodelbahn über den Vorderbrand herab und natürlich nicht zu vergessen die Rodelbahn vom Hirscheck in der Ramsau bis zum Hochschwarzeck. Diese Naturrodelbahn erreichen die Schlittenfahrer entweder über die Hirscheck-Seilbahn oder zur Fuß, in dem der Schlitten die Rodelbahn zuerst hinaufgezogen wird bevor der Rodelspaß beginnt. Weitere Wege und Strecken, die im Winter zum Schlittenfahren genutzt werden müssen alle zu Fuß hinauf gegangen werden.

 

 

Die Rodelbahnen zum
Schlittenfahren in der Übersicht

 

Die Naturrodelbahn über den Obersalzberg herab

Eine der beliebtesten Rodelbahnen ist die über den Obersalzberg herab. Diese Naturrodelbahn ist bequem in einer Gondel der Seilbahn zu erreichen und direkt vor der Talstation befinden sich Parkplätze für den PKW. Mit dem Schlitten geht es dann ca. 4 Kilometer bis nach Berchtesgaden hinab. Hier können Schlitten an der Talstation der Obersalzbergbahn ausgeliehen werden.

 

Die Naturrodelbahn Hirscheck

Auch diese Rodelbahn ist bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt, da auch hier der mühsame Aufstieg mit dem Kauf einer Karte bei der Hirscheck-Sesselbahn erspart werden kann. Wer mit dem Sessellift hier bis zum Gipfel fährt sollte vor der Schlittenfahrt aber noch die Aussicht von der Sonnenterrasse des Hirschkasers nutzen. Von hier aus kann der Betrachter fast das gesamte Wimbachtal mit Wimbachgries einsehen und den vollen Rundumblick auf den Berchtesgadener Bergwelt bewundern. Natürlich sieht er von hier aus auch den zweithöchsten Berg von Bayern, nämlich den Watzmann.

 

Rodeln von Kühroint bis Ramsau oder Hammerstiel

Am Hammerstiel-Parkplatz oder am Parkplatz der Wimbachbrücke beginnt der Aufstieg bis nach Kühroint. Die etwas einfachere Variante ist hier sicherlich der Aufstieg vom Hammerstiel-Partkplatz. Für all diejenigen die in Eiseskälte die Kühroint-Alm im Winter erreichen empfiehlt sich natürlich auch der kurze Abstecher zur Archenkanzel. Danach geht es über eine breite und Schneebedeckte Straße den Berg hinab. Auch diese Rodelstrecke ist bei den Einheimischen und Gästen sehr beliebt, da hier in der Regel sehr gute Verhältnisse herrschen.

 

Rodeln am Vorderbrand

Seit einigen Jahren wird auch am Vorderbrand das Naturrodeln wieder gepflegt. Wer den Schlitten vom Tal herauf zieht hat hierbei noch die Gelegenheit in einem gutbürgerlichen Gasthaus zu speisen oder einen warmen Tee zu trinken, bevor es rasant mit dem Schlitten talwärts geht.

 

Auch in den Orten Oberau, Bischofswiesen und Marktschellenberg gibt es in schneereichen Wintern die Möglichkeit des Naturrodelns. Bitte fragen Sie diesbezüglich vor Ort bei den entsprechenden Touristbüros nach den Möglichkeiten.

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