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Last Update:
05.09.2016

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Biersorten in Bayern – Das Helle

In Bayern wird in Gaststätten bzw. Wirtshäusern in der Regel ein Helles Bier als Halbe ausgeschenkt. Der Bayer bestellt dann auch schon mal nur eine Halbe und meint damit ein helles Bier. Man kann getrost behaupten, dass diese Biersorte absolut typisch für Bayern ist und dem altbayerischen Charakter entspricht. In Bierzelten wird diese Sorte sogar als Maß mit einem Füllvolumen vom einem Liter ausgeschenkt. Jede auch noch so kleine Brauerei hat ein Helles im Programm und Bierkenner lieben die kleinen aber feinen Unterschiede, der qualitativ sehr hochwertigen bayerischen Biere.

Von der Brauart her wird das bayrisch helle Bier den untergärigen Bieren zugeordnet. In früheren Zeiten wurde diese Biersorte immer zwischen dem Michaelstag (29. September) und den hl. Georg (23. April) gebraut. Dies deshalb, weil die Kulturhefen des hellen Bieres nur währen niedrigen Temperaturen von 5 bis ca. 10 Grad vergären. Natürlich hat hier jede Brauerei noch seine eigenen Verfahren und Rezepturen um das Bier absolut individuell werden zu lassen. Jede Brauerei benötigte zur kühlen Lagerung einen Eiskeller, Erdkeller, Stollen, Höhlen oder auch einen Felsenkeller, denn die Reife eines hellen Bieres benötigt Zeit. Die Lagertemperatur beträgt dabei knapp über 0° Celsius. Nach der richtigen Reifezeit bekommt das Bier seinen vollen Charakter und wird zu dem bekömmlichen Bier, dass in der ganzen Welt geschätzt wird.

 

Unterschiede zu anderen Sorten

Beim Bier ist es wie mit den Regionen. Jedes Bier hat seinen Geschmack und seinen Charakter. Im Norden Deutschlands wird gerne ein feinherbes Pils getrunken. In mach anderen Regionen ein süffiges Weißbier und hier in Bayern eben ein mildes Helles. So verträgt der typische Bayer dann auch nicht unbedingt ein Kölsch oder andere Biersorten in den gewohnten Mengen, da diese Biere in der Regel alle stärker sind als das bayerische Lager.

 

Biergenuss gestern und heute

Bier ist ein absolutes Naturprodukt und wird auch heute noch nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Dies bedeutet aber auch, dass Bier eine leicht verderbliche Ware ist. Vor der Erfindung der Kühlhäuser wurden die oben bereits erwähnten Keller mit Natureis gekühlt, das im Winter von den Seen und Gewässern der umliegenden Region gewonnen worden ist. Um die Sonneneinstrahlung auch im Eingangsbereich zu minimieren wurden Kastanienbäume als Schattenspender gepflanzt. Das Bier war in jener Zeit also am frischesten direkt bei der Brauerei. So ist es nicht verwunderlich, dass direkt an den Bierkellern die ersten Gastgärten mit schattenspendenden Kastanienbäumen entstanden sind. Aber auch damals gab es schon Auflagen und Regulierungen! So durften die Brauer zwar Bier, aber kein Essen verkaufen. Das war aber auch nicht schlimm, denn die Gäste brachten das Essen zum Biergarten mit. Noch heute kann man den einen oder anderen traditionsbewussten Biergartenbesucher ausmachen, der sich seine Brotzeit selbst mit in den Biergarten mitbringt. Dies sehen die modernen Wirte, die ein breitgefächertes Angebot an Speisen offerieren natürlich nicht gerne.

In Tagen wie diesen, an denen jeder seinen Führerschein braucht und die 0,3 Promille-Grenze den Biergenuss einschränkt wird das gute alte Helle gerne gemischt und als Radler zum Löschen des Durschtes eingesetzt.

Die ideale Temperatur zum Trinken liegt zwischen 7­–9 Grad. Bei dieser Temperatur kann das Bier seinen vollen Geschmack entfalten und der Biertrinker somit das volle Aroma des Bieres genießen. Die kulinarischen Genießer schätzen ein frisches, kühles Bier vor allem bei gebratenem und gegrilltem Fleisch. Die wohl typischte Speise in Bayern, der Scheinsbraten mit Semmelknödel, wird nie ohne Bier bestellt. Auch beim Käsedessert wird von Genießern immer auch ein frisches Helles mit dazu bestellt.

Der Geschmack in Zahlen

Analysiert man ein helles Bier einmal genauer, so kann man in einem Hellen in etwas 20 BitterEinheiten feststellen, währen es in einem Pils dann doch schon um die 25 BitterEinheiten sind. Der Geschmack kommt also nicht von ungefähr. Das typisch bayerische ist unaufdringlich – aber dennoch charakterstark und vor allem vielfältig. So finden sich hier in Bayern über 500 Unterschiedliche Biere von unterschiedlichen Herstellern, bei der jedes für sich eine eigene Geschmacksnote verkörpert.

 

Eckdaten

Herkunft: vorwiegend aus Schwaben und Altbayern
Brauweise: untergärig
Geschmack: feinwürzig, süffig; schlank bis leicht vollmundig; mild
Blume (Duft): feinwürzig
Aussehen: hell, blank
Stammwürze: > 11 %
Alkohol: ca. 5 Vol.-%

 

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