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05.09.2016

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Wellness – 5000 Jahre Körperpflege

Wellness ist nicht wie viele glauben eine Erscheinung der Neuzeit, sondern wird eigentlich schon seit 5000 Jahren in den verschiedensten Formen und Facetten sowie in verschiedensten Ländern und Kontinenten praktiziert. Heute buchen viele einen Wellnessurlaub in einem Hotel oder einer anderen Unterkunft und für all jene, die sich für geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen interessieren, habe ich einige Entwicklungen der Körperpflege und Körperkultur zusammen gestellt.


Lange vor den Ägyptern und Römern befassten sich die Inder bereits 3000 vor Christus mit Ayurveda-Behandlungen. Schon damals war das Ziel die Tiefe Entspannung von Körper & Geist. Auch waren zu dieser Zeit bereits die positiven Wirkungen von Warmen und darauf folgenden Kalten Anwendungen bekannt, die wir heute eher mit dem Pfarrer Kneipp verbinden.


800 Jahre vor Christus

Die Hochkultur der antiken Griechen überliefert uns sehr vieles über Lebenskultur und Körperpflege der damaligen Zeit. Was wir heute als Wellness bezeichnen gehörte in der damaligen Zeit zum guten Ton. Der regelmäßige Besuch der Badeanstalten und Thermen deshalb selbstverständlich. Auch ist aus dieser Zeit überliefert, dass nicht nur die Körper gepflegt wurden, sondern auch zahlreiche Geschäfte und Politische Entscheidungen während der Wellness-Anwendungen getätigt worden sind.


700 Jahre vor Christus

Das erste Buch über Ayurvedische Behandlungen und Medizin wird vom Arzt Chakara geschrieben. Leider konnte ich über diesen Arzt nichts weiteres in Erfahrung bringen.


460 Jahre vor Christus

Die griechische Antike hat uns Gott sei Dank viel mehr Informationen hinterlassen und so kann man über einen sehr berühmten Arzt der Antike berichten. Dieser Arzt war kein geringerer als Hippokrates, der nicht nur die Medizin als Wissenschaft begründete, sondern sich auch ganz intensiv mit der Steigerung des Wohlbefindens für Gesunde auseinander gesetzt hat. In dieser Zeit entstand auch das berühmteste Heilbad der Antike in Epidaurus. Dieses Heilbad war schon zur damaligen Zeit mit Sportanlagen sowie auch Liegeflächen zur Erholung ausgestattet. Diese Überlieferungen bildeten das Vorbild für die Badeanstalten des letzten Jahrhunderts.


200 Jahre vor Christus

Die Römer bauten viele öffentliche Bäder und genau wie 600 Jahre vorher im antiken Griechenland waren die Bäder nicht nur zur Reinigung, sondern auch zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens und als gesellschaftliche Plattform errichtet worden. So wurden auch in den römischen Bädern viele Geschäfte getätigt und Beziehungen gepflegt. Die römischen Badeanlagen waren technisch allerdings viel ausgereifter als die Anlagen, die 600 Jahr vorher errichtet worden sind. So konnten die Römer mit dem damals zur Verfügung stehenden Know How Wellness-Anstalten errichten, die bis zu 1.000 Personen fassen konnten. Diese Anlagen wurden mit kostbaren Mosaiken verziert und boten den Besuchern schon damals zum Beispiel ein Tepidarium, Caldarium oder Frigidarium. Natürlich haben die Römer für Ihre großen Städte und die großen Bäder auch viel Wasser benötigt. Noch heute findet man in Italien noch so einige Aquädukte, die sogar noch heute in Betrieb sind. Ein Aquädukt ist eine Fernwasserleitung, die für Wartungszwecke sogar begangen werden kann. Auch wurde in dieser Zeit das Hypokaustum erfunden. Das war eine Luftheizung die für wohlig warme Luft gesorgt hat. Diese Heizungen für die Wellness-Gänger wurden meist von Sklaven in Betrieb gehalten. Die haben somit viel geschwitzt, damit es die eine Etage weiter oben angenehm warm hatten. Diese Wellness-Idee der Römer gab es aber nicht nur im Kernland des römischen Reiches, sondern wurde auch in die Provinzen „exportiert“. So kamen schon damals die ersten Wellness-Betriebe auch nach Bayern.


1098-1179 nach Christus

Nach dem Untergang des römischen Reiches sind die damals bekannten Wellness-Anwendungen und die Badeanstalten in Vergessenheit geraten. Im Mittelalter war übermäßige Körperpflege und das Baden sogar als unsittlich verpönt. Es sollte nicht mehr als ein Bad im Jahre genossen werden. Im Jahr 1098 wurde Hildegard von Bingen geboren. In den von ihr verfassten Schriften befasste sie sich mit der Glaubenslehre, mit natur- und volkskundlichem Wissen sowie mit dem Körper des Menschen. Sie studierte antike Quellen und befasste sich mit den den Themen Ernährung, Verdauung, Stoffwechsel und die Zusammenhänge von allem.


12. bis – 13. Jahrhunder nach Christus

Die Kreuzritter kehren von den Kriegen im Heiligen Lang langsam wieder zurück und bringen auch die Baderituale der arabischen Länder wieder zurück in das Abendland, die seit dem Untergang des römischen Reiches hier bei uns in Vergessenheit geraten sind. Nun wächst auch in den Burgen des Mittelalters langsam eine Kultur des Badens und der Körperpflege heran. Mit dem zunehmenden Selbstbewusstsein der Städter entstehen auch in den Städten bald wieder kleine „Badestuben“. In diesen Stuben stehen hölzerne Wannen, Zuber und Eimer mit heißem Wasser sowie wohlriechende Kräuteressenzen. Ähnlich wie schon im römischen Reich waren diese Wellness-Tempel Vergnügungsstätte und Kulturzentrum in einem und auch bordellartige Vorgänge sollen mancherorts vorgekommen sein.


14. bis – 15. Jahrhundert nach Christus

Die Pest setzt dem Badewesen ein abruptes Ende. Als Angst vor Ansteckungen wird nicht mehr gemeinsam gebadet und die Körperpflege wieder stark eingeschränkt. Allerdings wird die therapeutische Wirkung des Wassers weiterhin sehr geschätzt. Während in Mitteleuropa Moorbäder oder Mineralbäder zur Linderung rheumatischer Beschwerden verordnet werden erreicht die traditionelle Chinesische Medizin während der Ming Dynastie ihren Höhepunkt.
Erste Gäste aus England besuchen den belgischen Badeort Spa.


17. bis – 18. Jahrhundert nach Christus

Auch im Barockzeitalter hält die Angst vor dem Wasser an. Anstatt den Körper zu pflegen setzten die Menschen im Mittelalter auf Parfum und Puder.



18. bis – 19. Jahrhundert nach Christus

In England wird erkannt, dass Baden doch eine gssunde Sache ist. Im Jahr 1789 wird einem adeligen Patienten ein Bad in der Ostsee verordnet. Um einen passenden Rahmen für diese Bäder zu schaffen wird Heiligendamm als erstes Seebad geschaffen.

1798 – 1856 Johann Schroth Der Österreicher Johann Schroth konzipiert eine energie- und fettreduzierende Diät. Diese Art der Ernährung basiert auf drei Grundprinzipien: Frühmorgendliche Packung, strenge Diät und einen Wechsel von Trink- und Trockentagen.

1821 – 1898 Pfarrer Sebastian Kneipp Der Pfarrer war selbst schwer erkrankt und kurierte sich selbst. Er entwickelte Wasserkuren und erkennt die Zusammenhänge zwischen Ernährung, geistig-seelische Verfassung und körperlichem Wohlbefinden. Weitere Bäder wie Bad Füssing werden gegründet.


1959 – Halbert L. Dunn

Der Arzt propagiert den Wellness-Gedanken. Im Mittelpunkt steht die Harmonie von Körper, Seele und Geist. Jedes Individuum trägt selbst die Verantwortung gegenüber dem eigenen Leben.


1970 – 1979

Die Fitnessbewegung ist in den USA bereits voll im Gange und wird nun auch nach Europa getragen. Die Staaten möchten die Gesundheitskosten senken und fördern nun die Fitnessangebote. Die westliche Medizin beginnt sich mit Ayurveda-Behandlungen auseinanderzusetzen.


1980 – 1990

Neue Wellness-Konzepte werden erarbeitet, da der reine Fitnessgedanke nicht ausreicht. Neu bei diesen Konzepten ist der gesundheitliche Aspekt. Das Augenmerk richtet sich nunmehr auch auf Beauty- und Kosmetikangebote. Kurbetriebe erweitern ihre Angebote um Wellness- und Spabereiche. Die Tourismusbranche erkennt die Möglichkeiten. Kurbetriebe und Hotelanlagen wurden um Wellness-Bereiche erweitert und erste Beauty-Spa Bereiche in Hotels entstehen. Im Jahr 1990 wird die deutsche Wellness-Union gegründet.


1991 – jetzt

Der Wellness-Trend hält unvermindert an und die Wellness-Angebote werden immer weiter ausgebaut.

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