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Last Update:
05.09.2016

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Hirschenhaus in Berchtesgaden:
Bau- und Nutzungsgeschichte

 

Das Hirschenhaus in Berchtesgaden ist ein sehr markantes Gebäude am Marktplatz. Die Wandmalereien erzählen Geschichten aus Berchtesgaden. Genau erklärt werden diese beim Gang mit der Nachtwächterin durch Berchtesgaden.

 

 

Geschichte des Hirschenhaus in Berchtesgaden:
Das Hirschenhaus in Berchtesgaden wurde 1594 erbaut. Der Nachweis für das Erbauungsjahr 1594, sowie der Name des Erbauers des Hirschenhaus in Berchtesgaden, der Handelsmann und Verleger Georg Labermair steht auf dem Schlussstein am Gebäude.
Diesen Teil der Geschichte des Hirschenhaus in Berchtesgaden dokumentiert ebenfalls eine rote Marmortafel am Gebäude. Diese Marmortafel datiert das Gebäude auf 1600 und nennt ebenfalls den Namen des Verlegers Georg Labermair.

Die Wandmalereien des Hirschenhaus in Berchtesgaden wurden im 17. Jahrhundert angebracht.

Bei einem Umbau des Hirschenhaus zwischen 1844 und 1878 wurden die Bemalungen der Nord-und Ostfront übertüncht oder gingen beim Umbau 1894 vollends verloren.
Im Jahre 1894 begann der Umbau des Hirschenhauses durch den Architekten August Thiersch. Das Hirschenhaus in Berchtesgaden wurde um ein Geschoss erhöht. Weiters wurde ein kleiner Querbau und ein runder Turm an das Hirschenhaus angefügt.


Die Geschichte der Eigentümer:
Nach dem Tode des Erbauers Georg Labermaier wurde das Haus 1632 von seiner Tochter Sara verkauft. 1674 wird das Anwesen als "Brothaus" genannt (Verkaufsstände der Bäcker). In den folgenden Zeiten ist ein häufiger Besitzerwechsel zu verzeichnen. Im 19. Jahrhundert wird im Gebäude eine "Bierzäpflerei", dann eine Weinschänke betrieben. Seit 1885 ist es als "Gasthaus zum Hirschen" bekannt. 1920 wurde der Gasthausbetrieb eingestellt. Das Gebäude wurde vom Markt Berchtesgaden erworben, der es 1927 an die Bezirkssparkasse (heute Sparkasse Berchtesgadener Land) veräußerte.

Quelle:
Klaus Kratzsch in: Die Restaurierung der "Affenfassade" an der Sparkasse im Hirschenhaus in Berchtesgaden, Denkmalpflege Informationen Ausgabe D Nr.13, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München 1991 (MONUFAKT)

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