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Last Update:
05.09.2016

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Joachim Hasenknopf „Bergschmied Jachei“

Bergschmied Jachei aus der Gnotschaft Resten in Berchtesgaden Oberau

Er war eine traurig, bedauerns- und zugleich bewundernswerte Gestalt. Er trug sein Leid nach außen und innen mit sich und der Glaube half ihm dabei dies zu ertragen.

In Ludwig Ganghofers Roman „Das Gotteslehen“ wurde Hasenknopf als der „traurige Jacho“ beschrieben und Lona Koppenleitner schrieb direkt einen Roman über den Jachei - „Bergschmied Jachei“.


Joachim Hasenknopf, war allgemein bekannt unter dem Namen „Bergschmied Jachei“. Als Sohn des Bergschmiedes Hasenknopf wurde er geboren am 16. 8. 1836 und starb am 12.03. 1907 im Krankenhaus zu Berchtesgaden an angina tonsillaris. Hasenknopf war als Bergknappe am Salzbergwerk tätig. Bergschmied Jachei war ein hübscher Mensch. Zu trauriger Berühmtheit gelangte er durch verschmähte Liebe, die ihm derart zusetzte, dass er zur Büßernatur wurde. Er verwilderte in seinem Äußeren vollständig. Wirr ließ er seine Haare wachsen und wechselte keine Wäsche, infolge dessen war er stark von Ungeziefer behaftet. Tag und Nacht hatte der Jachei seine Ketten fest um den Körper gelegt und trug stets ein Kreuz am Arm, in seinem Rucksack pflegte er sein Hab und Gut mit sich zu tragen. Er beschäftigte sich viel mit Mißttragen, (zu seiner Zeit eine  alltägliche Arbeit. Es wurde der Dung in Körben, die auf den Nacken gesetzt wurden, auf die steilen Bergwiesen getragen), besonders in der Gnotschaft Resten. Auf diese Weise verdiente er sich seinen Lebensunterhalt, denn vom Bergwerk war er entlassen worden. Die Nacht verbrachte er nie im Bett, entweder schlief er in einer Scheune oder auf der Ofenbank. Bei allen war Hasenknopf aber keineswegs bösartig, das Fremdenpublikum wurde in der Presse darauf aufmerksam gemacht, dass der „wilde Mann“ eine harmlose Seele sei.
Das Gewicht der eisernen Ketten, die er ständig um den Leib geschnürt hatte, wog mehr als 40 Pfund.  


 
Romane:
Ludwig Ganghofer, 1899 „Das Gotteslehen“
Ein Roman der im 13.Jahrhundert spielt aber Personen,
wie den Jachei als Jacho, aus dem 19 Jahrhundert miteinbrachte
 
Lona Koppenleitner, ca.1950, „Bergschmied Jachei“,
Roman aus dem Berchtesgadener Land,  
Berchtesgaden, Vonderthann´sche Buchdruckerei & Verlag

Quelle: Berchtesgadener Archiv

Der Bergschmied Jachei aus der Resten

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