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05.09.2016

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Die Almbachklamm mit der Kugelmühle am Eingang der Almbachklamm, ganz im Süden von Bayern
Die Almbachklamm im Süden von Bayern

Wanderung durch die Almbachklamm in Berchtesgaden

Das die Urlaubsgäste in Berchtesgaden heute die Almbachklamm in ihrer ganzen Schönheit bewundern können, hat seinen Ursprung im Jahre 1836. Das Salzbergwerk Berchtesgaden benötigte Unmengen an Holz und so wurde in der Gegen rund um den Watzmann und Königssee von allen nur möglichen Stellen Holz mit so genannten Holztriften das Holz förmlich in das Tal geschwemmt.

Der Bau der ersten Stege und Wege durch die Almbachklamm erfolgte in den Jahren 1861 – 1865 durch die Ingolstädter Pioniere.


Der Ursprung des Wegebaus war die Fertigstellung der Theresienklause im Jahre 1836. Bei der Fertigstellung der Theresienklause konnte die Almbachklamm im unteren Teil auf der Seite der Maria Gern nur über die „Bowod“ (Bachwald) begangen werden. Diese Steilen Auf- und Abstiege waren sehr anstrengend und gefährlich. Die wenigen zur Holztrift angelegten Stege in der Almbachklamm waren damals lediglich mit Dielen bedeckt und das Begehen sehr gefährlich.
Auch die Theresienklause wurde lediglich stumpf an die Felswand gemauert. Der Zugang zur Theresienklause wurde 1861 vom königlichen Salinen-Forstamt in die Felswand gesprengt.
In ganzer Länge war die Almbachklamm aber erst ab dem Jahre 1894 begehbar. Die Holztriften in der Almbachklamm waren mehr und mehr bekannt und zogen zahlreiche Besucher an. Aus diesem Grund beteiligte sich von 1882 an der Verschönerungsverein und der Alpenverein an der Verbesserung der Begehbarkeit der Almbachklamm. Das Forstamt als Grundeigentümer verlangte hierbei, dass die Holztrift ungehindert fortgeführt werden konnte. Um das sicherzustellen, zeichneten die Waldarbeiter den Trift-Hochwasserstand in der Almbachklamm mit roter Farbe an die Felswände. So wurde es möglich die Stege in der Almbachklamm so anzulegen, dass sich die Wege und Brücken in ausreichender Höhe befanden.

Immer wieder wurden die Stege und Wege in der Almbachklamm zerstört und mussten neu aufgebaut bzw. saniert werden. Beim schweren Unwetter in Maria Gern am 26.06.1998 wurden abermals viele Brücken und Stege in der Almbachklamm zerstört. Der starke Regen führte zu einem gewaltigen Hochwasser in der Almbachklamm. Bäume, Treibholz, große Steine, Kies und Sand wurden mit den Wassermassen vom Untersberg her kommend in die Almbachklamm gespült und rissen alles mit was nicht niet- und nagelfest war. Der Stauraum der Theresienklause füllte sich mit Kies, auf der Klause selbst lag meterhoch Treibholz. Im unteren Teil der Almbachklamm wurden 7 Eisenbrücken und Teilstücke des Wanderweges einfach mitgerissen. Das Stauwehr an der historischen Kugelmühle wurde vollends zerstört. Unter großen Anstrengungen wurden die Stege und Wege der Almbachklamm wieder saniert und somit können sich auch heute wieder Wanderer an dem einzigartigen Wanderweg durch Almbachklamm in Marktschellenberg erfreuen.

Wussten Sie schon:

Auch heute ist die Almbachklamm ein Besuchermagnet und nahe der Almbachklamm befindet sich ein gleichnahmiges Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche, Ferienwohnungen und Zimmer bei Privatvermietern für Ihren Urlaub. Nutzen Sie doch auch die Angebote der Restplatzbörse.

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