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Last Update:
05.09.2016

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Regeln für Skitourengeher in den Bergen

Das Skitourengehen ist der Wintersporttrend der letzten Jahre. Ganz natürlich ist der Konflikt zwischen den Liftbetreibern, den Skifahrern auf der Skipiste und den aufsteigenden Tourengehern.  Wenn von allen Seiten einige Regeln beachtet werden, dann gibt es auch ein friedliches Miteinander auch wenn die Liftbetreiber mit den Skibergsteigern keinen Gewinn machen.

 

Es ist wieder einmal Winter geworden und es hat reichlich geschneit. Wenn zusätzlich noch die Weihnachtsferien oder ein verlängertes Wochenende ansteht sind die Konflikte zwischen den Skitourengehern und den Liftbetreibern und Skiliftnutzern bereits vorprogrammiert. Von den Skiliftbetreibern kommen natürlich immer wieder Klagen über unvernünftiges Verhalten der Skitourengeher. So wird mitten in der Piste aufgestiegen oder Pisten werden an unübersichtlichen Stellen gekreuzt oder es wird gar nach dem Ende des Liftbetriebes auf der gerade frisch präparierten Piste talwärts gefahren. Von den Gefahren, die seitens der Pistenpräparationsgeräte (Pistenbullys) ausgeht wird hier noch gar nicht gesprochen. Grundsätzlich darf natürlich jeder in die Berge gehen, aber die präparierten Pisten wurden natürlich für die Nutzer der Skilifte von den Liftbetreibern präpariert.

 

Der Aufstieg entlang der Skipiste soll daher auch nur stets hintereinander und nicht nebeneinander erfolgen. Wichtig ist auch, dass besonders vor Kuppen, Engpassagen und vor Allem beim Queren der präparierten Skipiste höchste Vorsicht geboten ist. Auch soll man hier nicht mit einer ganzen Gruppe im Gänsemarsch die Piste queren, sondern vielmehr einzeln nacheinander über die Piste gehen. Wenn der Skibergsteiger nicht über eine Kuppe hinwegsehen kann, soll er auf keinem Fall an dieser Stelle die Piste queren. Auch das Begehen gesperrter Pisten ist absolut nicht gestattet. Hier bringt man nur sich und andere unnötig in Gefahr. In absolute Lebensgefahr begeben sich all jene, die nach Einstellung des Liftbetriebes Pisten nutzen, die gerade präpariert werden. Bei Einsatz von Seilwinden können die abfahrenden Tourengeher das Seil nicht erkennen und sollten auf eine Talfahrt an diesen Stellen lieber verzichten. Wenn die Pisten bereits präpariert sind ist auch Anstand geboten. Denn die Pisten wurden für die zahlenden Gäste präpariert und somit fährt man als anständiger Tourengeher nur am Rand dieser Pisten in das Tal hinab.

 

An den Talstationen findet man oftmals Informationen darüber, wann mit Schneesprengungen zu rechnen ist. Sollte solch eine Information nicht aushängen, so fragen Sie in der Talstation nach wann Schneesprengungen zu erwarten sind. Denn auch bei solchen Aktivitäten seitens der Liftbetreiber herrscht ein absolutes No go und Lebensgefahr für Skitourengeher.

 

Skitourengehen und die Natur

Natürlich ist beim Tourengehen auch auf die Natur zu achten. Wenn Schädigungen der Pflanzen- und Bodendecke aufgrund mangelnder Schneeauflage zu erwarten sind, dann sollte vom Naturgenuss abstand genommen werden. So schonen Sie nicht nur die Natur, sondern auch Ihr Material. Ganz selbstverständlich für Naturgenießer ist auch, dass man sich in der Natur ruhig verhält. Gerade im Winter kann es für die Tiere tödlich enden, wenn Sie zu häufig aufgeschreckt werden. Sie verbrauchen dann unnötig Energie, die unter Umständen überlebensnotwendig gewesen wäre.

 

 

 

Ausgearbeitete Regeln

Nachdem es in den bayerischen Skigebieten unterschiedliche Anforderungen gibt und auf großer Breite bisher keine Regelungen vorhanden waren, wurden in der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee nun eigene Regeln erarbeitet. So entstanden in Zusammenarbeit zwischen Liftbetriebe und deutschem Alpenverein folgende Regelungen, die zunächst für die Wintersaision 2010 / 2011 gültig sind. So wurden extra ausgewiesene Routen für Skitourengeher erarbeitet

 

Ausgewiesene Routen

Diese Ausgewiesenen Routen haben Gültigkeit für die Skigebiete Jenner, Götschen, Rossfeld und Hochschwarzeck. Diese dürfen nach Liftbetriebsschluss von den Skibergsteigern verwendet werden. Diese Routen dürfen dann bis 19:00 Uhr benutzt werden. Erst danach beginnen die Liftbetreiber mit der Präparierung der Pisten, die dann aber von Tourengehern nicht mehr beeinträchtigt werden darf. An jeweils einem Wochentag soll das Skitourengehen auf den beschilderten Routen auch bis 22:00 Uhr möglich sein. Dieser Tag unterscheidet sich natürlich von Skigebiet zu Skigebiet.

 

 

All jene, die sich an diese Regeln halten, werden auch an den Touren entlang der präparierten Pisten viel Spaß haben. Informieren Sie sich vor der Skitour über alle möglichen Gefahren!

 

Dann werden Sie auch Spaß ohne Grenzen in den Bergen von Bayern erleben.

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