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28.07.2013

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Das Skidorf, Feriendorf Oberau bei Berchtesgaden

Die Ortschaft Oberau liegt ganz im Süden von Bayern, etwas Oberhalb von Berchtesgaden. Bis zur Gebietsreform in den 70ern war Oberau eine selbstständige Gemeinde, die auch schon damals vom Tourismus gelebt hat. Auch heute finden sich viele touristische Betriebe wie Pensionen, die Zimmer oder Ferienwohnungen anbieten oder auch Hotels, die Wellnessurlaub auf höchstem Niveau offerieren. Der eigentliche Ortskern befindet sich hierbei schon auf einer Höhenlage von ca. 800 Metern über dem Meer und der höchste Punkt ist das Skigebiet Rossfeld auf ca. 1.600 Metern über dem Meer.

Heute gehört die Ortschaft Oberau zur Gemeinde Berchtesgaden und ist neben Salzberg der größte Ortsteil der Gemeinde. Oberau grenzt direkt an den Dürrnberg im Land Salzburg und ist somit die direkte Verbindung von Bayern zu Salzburg. Die schönen Bergstraßen von Hallein über den Dürrnberg bis hinauf zum Rossfeld locken zu allen Jahreszeiten Motorradfahrer, Mountainbiker und viele weitere Gäste alljährlich in den Süden von Bayern. Der Charakter der Ortschaft ist der eines Bergdorfes in den Alpen mit der Kirche im Zentrum, dem direkt neben der Kirche befindlichen Gasthaus und rund um diesen Kern haben sich ursprünglich die einzelnen Bauernhöfe befunden. Heute ist aus dem einen oder anderem Anwesen auch eine Siedlung geworden. Der größte Wirtschaftszweig ist wie oben beschrieben der Tourismus. Gerade hier in der ländlichen Gegend von Oberbayern lässt sich hervorragend ein Urlaub auf dem Bauernhof oder ein Wellnessurlaub in einem Hotel verbringen.

 

Rossfeld Panoramastraße

Gerade die Rossfeld-Höhenringstraße ist in der Bikerszene bestens bekannt. Aus aller Herren Länder stammen die Motorräder, die in der Motorradsaison Jahr für Jahr in den Süden von Bayern düsen und hoch über den Ortsteil Oberau über das Rossfeld fahren. Die Straße ist Mautpflichtig um den Unterhalt der Bergstraße zu sichern. Die traumhaften Kurven entschädigen

 

Malerische Lage von Oberau

Die außergewöhnlich schöne Lage etwas oberhalb von Berchtesgaden macht den ganz besonderen Reiz dieser Ortschaft aus. Von hier heroben aus erreichen Sie schnell die Wanderwege am Obersalzberg, die Ausgangspunkte für die Bergtouren auf den hohen Göll, Kehlstein oder das hohe Brett. Die Infrastruktur ist ganz hervorragend ausgebaut und auch im Winter sind die Straßen immer bestmöglich vom Schnee befreit, so dass die Beherbergungsbetriebe jederzeit schnell und einfach erreicht werden können.

 

Der Wintersportort Oberau

Bei guter Schneelage befindet sich nicht nur ganz oben das kleine Skigebiet Skilifte Rossfeld. Zu diesen Zeiten ist dann auch eine lange Abfahrt vom Rossfelt bis zum Ortskern der Oberau möglich. Sie überwinden bei der Abfahrt ca. 800 Höhenmeter und werden dann mit einen Shuttlebus wieder bis ganz nach oben zum Skigebiet gebracht. Direkt an der Kirche bzw. dem Gasthaus Auerwirt befindet sich die Skischule mit einem breiten Rahmenprogramm bzw. Kursangeboten. Hier können die Kleinen einen Skikurs absolvieren oder auch die Erwachsenen ein paar Privatstunden bei einem Skilehrer buchen um das eigene Können wieder etwas aufzufrischen. Die Wintersportbegeisterung schlägt sich natürlich auch in der Bevölkerung nieder. So gibt es zahlreiche Wintersportler, die es in der Vergangenheit zu größeren Erfolgen gebracht haben. Hier ein paar Beispiele erfolgreicher Wintersportler.

 

Weibliche Wintersportgrößen waren zum Beispiel

Burgl Färbinger: Sie wurde am 10. Oktober 1945 in Berchtesgaden geboren und feierte ihren größten Erfolg bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1966 in Portillo. Hier wurde sie eigentlich vierte, aber viele Jahre später stellte sich heraus, dass die damals dritte mittlerweile keine Frau, sondern ein Mann geworden ist. So kam es, dass Burgl Färbinger spät aber doch die Medaille für den dritten Platz zugesprochen worden ist. Auch gewann Färbinger einen Weltcupslalom am 1. Februar 1967 in Monte Bodone. Weitere Titel waren die Siege in der deutschen Meisterschaft in den Jahren 1963, 1965, 1966, und 1969. Im Jahr 1969 hat sich Burgl aus dem Wettkampfsport zurückgezogen.

Heidi Renoth: Sie wurde am 28. Februar 1978 in Berchtesgaden geboren und feierte die größten Erfolge bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano. Hier gewann sie die Silbermedaille im Riesenslalom bei den Snowboarderinnen. Außerdem wurde sie 1997 Weltmeisterin im Slalom bei den Snowboarderinnen. Bereits 1994 stand Renoth beim Snowboard-Weltcup in Kaprun als Zweitplatzierte auf dem Podest. In diese Wintersportsaison gelang ihr auch je ein zweiter Platz sowohl im Slalom- als auch im Parallelweltcup. Insgesamt errang Heidi Renoth 5 Weltcupsiege, 19 zweite Plätze und 14 dritte Plätze in den bestrittenen Weltcuprennen. Sie hat sich im Jaht 2003 aus der aktiven Sportkarriere zurück gezogen.

Friedl Höllbacher:Weltmeister im Sandsnowboard

Die Geschichte von Oberau bis ins 20te Jahrhundert

Früher war die Au ein abgelegenes Bergdorf, dass erst durch die im Jahr 1929 eingerichtete Postautobuslinie eine direkte Verbindung mit Berchtesgaden erhalten hat. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Haltestelle Unterau der Lokalbahn Berchtesgaden – Salzburg der nächste Anschluss an das Verkehrsnetz, den man zu Fuß erstmal erreichen musste. Der große Wandel kam erst im Jahr 1938. In diesem Jahr begann der Bau der Rossfeldstraße durch die Nationalsozialisten. Der immer rege Grenzverkehr zwischen Berchtesgaden und Dürrnberg bzw. Hallein wurde bis zu diesem Zeitpunkt zum größten Teil über den Grenzübergang Zill (Marktschellenberg – Scheffau) abgewickelt. Die Gemeinde Oberau berührte das in der Regel gar nicht. Die Grenzübergänge Gmerk und Neuhäusl wurden eigentlich nur von den Bergknappen und der Grenzbevölkerung von Au und Dürrnberg benutzt. Zu dieser Zeit waren sehr viele bayerische Bergknappen im österreichischen Salzbergwerk am Dürrnberg beschäftigt. Für die wirtschaftliche Absicherung der Auer und Scheffauer Bergbauern spielte bis in die jüngste Vergangenheit die bayerisch-österreichische Salinenkonvention aus dem Jahr 1829 eine sehr große Rolle. Die Bergrechte, das waren Anrechte auf Arbeitsplätze in dem Salzburger Bergwerk am Dürrnberg waren unveräußerlich nicht auf die jeweilige Person, sondern auf das jeweilige bäuerliche Anwesen geschrieben. Somit hatten die Inhaber eines Anwesens das Recht auf einen Arbeitsplatz im Salzbergwerk am Dürrnberg. Alle Anwesen kann man heute noch im ältesten europäischen Staatsvertrag, der bayerisch-österreichischen Salinenkonvention nachlesen. Wirklich an den Verkehr angebunden wurde die Oberau von der Salzburger Seite her eigentlich erst im Jahr 1982. In diesem Jahr wurde die neue Autostraße von Hallein bei Salzburg bis an den Dürrnberg hinauf gebaut


Die Entwicklung der Einwohner

Die Bevölkerung von Oberau wuchs in den Jahren von 1812-1933 von 706 auf 849 an. Durch den Bau der Rossfeldstraße kamen viele Arbeiter in die Au und ließen sich zum Teil auch hier nieder. So kam der große Bevölkerungssprung auf bis zu 1943 Einwohner in den 1940er Jahren.

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