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Regelmäßiges Schwitzen fördert die Gesundheit, dass wussten schon die antiken Griechen und die Römer. So steht im Zentrum auch die körperliche Erholung und Stärkung der Abwehrkräfte. Eine Sauna ist nichts anderes als ein Heißluftbad. Dieses Bad regelmäßig angewendet bietet so viele gesundheitliche Vorteile. Ob als Maßnahme zur Vorbeugung oder zur Linderung bestimmter Krankheiten, diese Wellnessanwendung wirkt positiv auf den menschlichen Organismus.
Generell sollten die Besucher einer Sauna pro Saunagang nicht länger als 15 Minuten schwitzen. Optimal ist, wenn die Sitzung in der Sauna zwischen 8 und 12 Minuten dauert. Auch sollte der Anwender nicht gleich in die heißeste Sauna gehen, sondern erst mit einer beginnen die zwischen 40 und 50 Grad hat. Saunafachleute empfehlen auch ein- bis zweimal pro Woche dieses Wellnessangebot zu nutzen. Auch sollte man sich nach den Saunagängen immer abkühlen. Hierzu gehören Abgüsse mit dem Kneipp-Schlauch oder die Nutzung der kalten Schwallbrause. Auch das Schwimmen im Kaltwasserbecken sollte je nach Verträglichkeit durchgeführt werden.
Grundsätzlich gelten diese Richtwerte auch für das klassische Dampfbad, das in der Regel eine Temperatur von ca. 46° aufweist. Hier belastet aber die höhere Luftfeuchtigkeit zusätzlich den Körper. Den Besuch einer Sauna kann man auch deshalb als Wellnessanwendung sehen, weil in der Sauna viele Beschwerde gelindert und Krankheiten vorgebeugt wird. So werden zum Beispiel die Muskeln entkrampft und gelockert. Viele Bewegungen fallen dann wieder etwas leichter. Auch werden vom Gehirn des Menschen so genannte Endorphine freigesetzt, die das Wohlbefinden steigern.
Die Wirkung – Schutz vor Erkältungskrankheiten
Schon sehr lange weiß man, dass regelmäßige Saunagänger seltener zum Beispiel eine Erkältung bekommen. Das erklärt sich in der Regel damit, dass beim Saunagang ein Wechselspiel zwischen Wärme und Kälte herrscht. Das sind die gleichen Grundsätze, die auch schon Pfarrer Kneipp erkannt hat. Neben der Haut reagieren hier vor allem auch die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum auf die plötzlichen Temperaturveränderungen. Durch die starke Erwärmung der Schleimhäute im Bereich der Atemwege auf bis zu 42 Grad werden diese viel stärker durchblutet. Dadurch können bereits eingedrungene Schadstoffpartikel viel besser abtransportiert werden. Zudem verflüssigt die Wärme den Schleim, der bei Infekten vermehrt produziert wird. Das Sekret kann somit viel besser abgehustet bzw. aus der Nase entfernt werden. Durch die Wärme schwellen die Bronchialschleimhäute ab und entkrampfen sich. Neben diesen Wirkungen finden vor allem aber Wirkungen auf das Immunsystem des Menschen statt. Die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut steigt bei regelmäßigen Anwendungen deutlich an. Was auch viele nicht wissen, im Mund des Menschen wird vermehrt Immunglobulin A freigesetzt. Dieser Wirkstoff ist eine erste Barriere für eindringende Krankheitserreger und verhindert ein „Anheften“ der Viren an der menschlichen Schleimhaut. Ebenfalls angeregt wird die Erzeugung des Wirkstoffes Interferon. Dieser Stoff schützt unter anderem vor viralen Infekten. Somit sind die Wellnessangebote der Saunaanbieter der Beste Schutz vor den typischen Winterkrankheiten.
Die positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem
Durch die trockene Wärme in der Saunakabine erweitern sich die Blutgefäße. Die Folge hiervon ist, dass der Blutdruck sinkt. Diese Wirkungen wurden sogar wissenschaftlich untersucht. So kamen Untersuchungen des Klinikums Charité in Berlin zum Schluss, dass durch regelmäßiges Saunabaden die Blutgefäße zum Beispiel an der Wade nach ca. drei Monaten einen um 22 Prozent größeren Querschnitt hatten. Nach drei Jahren erhöhte sich der durchschnittliche Gefäßquerschnitt sogar um weitere zehn Prozent. Solche Veränderungen sind sehr positiv für das Herz-Kreislaufsystem. Es gibt aber noch weitere positive Effekte. So kann man den regelmäßigen Saunabesuch auch als Anti-Aging-Maßnahme bezeichnen, denn durch die regelmäßige Anwendung steigt die Hauttemperatur leicht an und die Körperkerntemperatur wird leicht gesenkt. Da die Intensität der Stoffwechselvorgänge in entscheidendem Maße von der Körpertemperatur abhängen sind diese Eigenschaften günstig für die Hemmung der Alterungsprozesse im menschlichen Körper.
Das Saunabaden und die
Auswirkungen auf die Haut
Auch hier hat der Temperaturanstieg der Haut Wirkungen. So werden zum Beispiel Keime abgetötet und Pilzkrankheiten bekämpft. Neben der gründlichen Reinigung der Haut werden auch verhornte Hautzellen gelöst und abgestoßen. Auch Pickel und Mitesser werden aufgeweicht und der Talg in den Follikeln verflüssigt sich und wird zwischen den einzelnen Saunagängen ausgewaschen. Gleiche positive Effekte werden natürlich auch bei Hautkrankheiten erzielt. Die positive Beeinflussung der Hautfunktion wirkt sich natürlich auch positiv auf Krankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis aus.
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