Hotel, Ferienwohnungen, Zimmer, Gaststätten, Pensionen oder Urlaub auf dem Bauernhof in Berchtesgaden. Unterkunft für den Urlaub in Bayern nahe Salzburg.
>> Gastgeberverzeichnis
Nutzen Sie die last minute Angebote auf der Plattform www.BerchtesgadenInfo.de um schnell freie Zimmer in Hotels, Pensionen oder freie Ferienwohnungen zu finden.
>> last minute Angebote
Gasthaus - Gaststätten - Restaurant - Essen gutbürgerlich - A la Carte - Menu
>> Essen & Trinken
Hochseilgarten - Bogenschießen - Rafting und mehr
>>Hochseilgarten & mehr
Events - Veranstaltungen - Theater - Bauerntheater - Konzerte und vieles mehr...
>> Veranstaltungen

Was Sie nicht vergessen sollten:

Ausflug zum Königssee

Wandern in den Bergen

Bergsteigen für Könner

Berchtesgaden
-Blog
für Ihren
Urlaub in Bayern

Der Sommertrend
Ritteressen
im Nonntal

Deutsch
English
Français
Italiano

Palmsonntag in Bayern / Berchtesgaden

Der Palmsonntag ist für die jungen Buben zwischen 3  und 13 Jahren  im Berchtesgadener Talkessel ein wahrer Höhepunkt. Traditionell durften die Mädchen keine Palmbuschen austragen.

In der Vorwoche werden die Palmbuschen vom Vater gebunden, dazu benötigt man  Weidenzweige- mhyst. gegen Unheil und Krankheit, Buxzweige-mhyst. Schutz von Haus und Hof,  Wacholderzweige (Segensbaum) – mhyst. Abwehr von Druden und Hexen und frische Haselnussgaschten -mhyst. Gegen Böse Geister. Die Mutter und die Schwestern machten aus Gschaberbandeln (gefärbte Holzhobelspäne) den Schmuck (Ziehamonika, Kugeln und Kringeln) für die Palmbuschen. Am Sonntag morgen stehen alle in der Familie früh auf. Der als letzter aufsteht wird zum Palmesel gekürt. Dann geht's in der Tracht mit dem Vater in die Kirche zur Palmweihe. Zu meiner Kinderzeit war das Einkehren beim Stammwirt des Vaters ein absoluter Höhepunkt. Wir Buben bekamen a Paar Wienerwürschtln und oa oder zwoa Kracherln (Limonade). Die Väter löschten ihren Durst mit Gerstensaft. Nach der Stärkung im Wirtshaus wurden die Palmbuschen ausgetragen. Wir hatten Wochen vorher unsere alten Stammabnehmer gefragt ob wir wieder einen Palmbuschen bringen dürfen. Als Lohn für die Geweihten Buschen gabs einige Ostereier, Schokolade und meistens 5 Mark. Die besten „Kunden“ gaben mir 10 oder sogar 15 Mark. Das war zwischen 1962 und  1968 sehr viel Geld. Die Buschen zierten für ein Jahr dann die Herrgottswinkel in den Wohnungen. Bei den Bauern wurde 1 Großer Palmbuschn auf die Felder gesteckt um Unheil von Hof und Feld zu wenden.

Seitenanfang