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Ausflug in die Wimbachklamm
Die gebührenpflichtige Wimbachklamm ist mit einer Länge von ca. 200m sehr kurz, aber durch die unterschiedlichen Gesteinschichten die durch den Wimbach ganz unterschiedlich schimmern, sehr beeindruckend. Werfen Sie bei der ca. 15 min dauernden Wanderung durch die Wimbachklamm doch einmal einen Blick zurück und bewundern diese gewaltige Schlucht (Klamm) die der Wimbach hier in das Gestein der Berchtesgadener Alpen geschlagen hat.
Die Tour beginnt mit einem Gang durch die tosende Wimbachklamm. Das schäumende Wasser hat sich im Lauf der Zeit tief in das Kalkgestein eingeschnitten. Aus den Gesteinsschichten links und rechts der Klamm sprudelt es munter, dazwischen leuchten grüne Moospolster, es tropft von oben und es spritzt von unten. Hier spürt man die Urgewalt des Wassers. Kurz nach der Wimbachklamm sieht man bereits den Schuttstrom, das so genannte Wimbachgrieses. Links streben die Flanken zum Watzmann, rechts zum Hochkalter, im Talschluss stehen die Felszacken der Palfelhörner und in der Mitte fasziniert ein breiter Schuttstrom, Gestein von den Gipfeln und Felsflanken, das sich von Wasser mitgerissen langsam talwärts bewegt.
Kurz nach der Klamm fließt der Wimbach ruhig und sanft. Das Plätschern und Gurgeln des Wassers verstummt allmählich. Das Bachbett ist trocken, lediglich Rinnen und Vertiefungen im breiten Geröllstrom deuten an, wo das Wasser rinnt, wenn eins da ist. Doch nur während der Schneeschmelze oder nach heftigen Regenfällen fließt das Wasser oberirdisch ab und schwemmt das Gestein talwärts, ansonsten versickert alles Nass im Geröll.
Weitere Möglichkeiten nach der Wimbachklamm
Nach gut einer Stunde Gehzeit erreicht man bereits das Wimbachschloss und nach einer weiteren Stunde die Wimbachgrieshütte, die auch als Stützpunkt für eine Besteigung des Watzmanns dient.















