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Last Update:
11.04.2016

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seit 05.04.2010
 
Das Wimbachgries mit seinem einzigartigen Schuttstrom aus Geröll und Steinen befindet sich im Herzen des Alpen-Nationalpark Berchtesgaden. Von hier aus beginnen viele Bergtouren.

Das Wimbachgries – Ein einzigartiges Naturphänomen der Nordalpen

Eine weitere Attraktion des Berchtesgadener Landes ist das Wimbachgries. Zusammen mit der Wimbachklamm bildet das Wimbachgries das Wimbachtal in der Ramsau. Das Wimbachgries mit seinem ständig in Bewegung befindlichen Gesteinsschutt wurde mit der Nummer Geotop 172R017 Schwemmfächer im Wimbachgries auch als Geotop ausgezeichnet.

Vom Parkplatz in der Ramsau aus können Sie als Wanderer zuerst durch die Wimbachklamm und dann über das Wimbachschloss zur Wimbachgrieshütte oder über Trischübel sogar bis nach St. Bartholomä wandern. Das Wimbachgries ist ca.10 km lang und der Schuttstrom ist bis zu 300m breit. Die extremen Gesteinsmassen bestehen aus dem griesartig verwitterten Ramsaudolomit. Alle Niederschläge versickern umgehend und treten ca. 2 km vor der Wimbachklamm erst wieder zu Tage. Wenn es allerdings sehr stark regnet, geraten die Gesteinsmassen in eine stärkere Bewegung und schwimmen zum Teil regelrecht auf. Diese Bewegungen sind dann auch für den Betrachter sichtbar. Jährlich werden durch diese geringfügigen Bewegungen ca. 4.500 Tonnen der grießförmigen Gesteinsmassen aus dem Wimbachtal getragen.  

 

 

Die Entstehung

Von der Entfernung, wie etwa der Kneifelspitze aus, sieht der Betrachter heute zwei markante Berge. Zum einen ist das dass Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes, der Watzmann und zu seiner Rechten den Hochkalter. Fast unvorstellbar, aber vor den Eiszeiten muss sich an dieser Stelle ein riesiger Berg befunden haben. Dieser Berg hat den Watzmann und den Hochkalter miteinander verbunden. Im oberen Bereich bestand der Berg aus dem vielfach vorkommenden Dachsteinkalk und in den tieferen Lagen aus Ramsaudolomit. Auch irgendwann vor den Eiszeiten muss dieses Gewölbe dann eingestürzt sein. Die Gletscher der Eiszeiten und später dann das Wasser schürften dann das Tal in der Form aus wie wir es heute kennen. So soll das Wimbachtal gemäß veröffentlichter Forschungsberichte entstanden sein.

 

Der mächtige Gesteinsfluss – Das Gries

Der Name stammt wahrscheinlich daher, weil das gesamte Tal über und über mit klein gemahlenen Steinen befüllt ist. Bereits im Altgermanischen wurde der „Kies“ mit dem Wort „Gries“ betitelt. Wie bereits oben beschrieben erstreckt sich dieser Gesteinsfluss über ca. 10km über das gesamte Tal hinauf und wird bis zu ca 300 Meter breit.

 

Bergtouren

Das Tal ist Ausgangspunkt und Endpunkt vieler Bergtouren im Berchtesgadener Land. Nicht zuletzt weil sich das Wimbachgries zwischen dem 2.651 Meter hohen Watzmann auf der einen und dem 2.607 Meter hohen Hochkalter auf der anderen Seite befindet.

 

Wanderung zum Wimbachschloss

Bis zum Wimbachschloss erstreckt sich ein sehr gut ausgebauter Weg, der auch für Familien mit Kinderwagen leicht erreichbar ist. Die Kondition für diesen Marsch muss nicht ausgesprochen gut sein. Diese Wanderung kann zum Aufwärmen für darauf folgende Touren verwendet werden.

 

Ab dem Wimbachschloss

Ab hier ist eine gute Bergausrüstung zu empfehlen, denn ab jetzt geht es weiter über Stock und Stein. Gleich hinter dem Schloss führt rechts der Weg hinauf in das Hochkaltermassiv, die von den Bergsteigern über die Hochalmscharte erreicht werden können.

 

Weiter bis zur Wimbachgrieshütte

Weiter geht es über Stock und Stein bis zur Grieshütte. Dort bietet sich noch die ideale Gelegenheit für eine Rast und eine deftige Brotzeit bevor es entweder wieder zurück oder weiter hinauf in die Berge geht. Wer weiter geht erreicht zuerst wie oben beschrieben den Trischübel-Pass. Das Wort Trieschübel bedeutet so viel wie Trittschwelle und meint damit den  Übergang vom Wimbachtal in das Königssee-Tal. Von hier aus kann man in ca. einer halben Stunde zu einem Aussichtspunkt gelangen, von dem aus der Bergsteiger einen phantastischen Ausblick in die Watzmann-Ostwand genießen kann. Weiters kann man von hier aus weiter zum Funtensee gehen oder über die Sigeretplatte bis nach St. Bartholomä am Königssee absteigen.

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