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Last Update:
05.09.2016

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Das Watzmannhaus in Berchtesgaden dient vielen Bergsteigern zur Übernachtung bevor es weiter zur Watzmannüberschreitung geht.

Watzmann – Bergtour von Hammerstiel Schönau bis Hocheck

Start unserer heutigen Bergtour auf den Watzmann im Berchtesgadener Land ist der Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee. (ca. 750 m ü. NN). Vom Hammerstielparkplatz aus kann man in Richtung Grünstein, Watzmannhaus oder Watzmann aufbrechen.

Gleich hinter dem Parkplatz beginnt ein breiter Forstweg. Nach ca. 30 Gehminuten erreichen wir eine Weggabelung.

Variante: Bei der Weggabelung links abgebogen gelangen Sie nach wenigen Gehminuten zur Schapbach-Alm und später nach Kühroint und zur Achenkanzel, von der Sie einen traumhaften Ausblick auf den Königssee genießen können. Der Weg bis Kühroint ist gut ausgebaut und kann auch mit dem Mountainbike befahren werden. Von Kühroint führt ebenso eine Wanderroute zum Kleinen Watzmann (Watzmann-Frau), Watzmannkar und Watzmannhaus.

 

Wir lassen bei der Weggabelung die Schapbach-Diensthütte (mittlerweile leider verfallen) links liegen und gehen an der Kreuzung halb rechts Richtung Stubenalm / Watzmannhaus. (rechts abwärts geht es zur Wimbachbrücke / Ramsau). Zuvor informieren wir uns noch an der Infotafel über die Wandermöglichkeiten direkt am Watzmann.

Wir marschieren durch den Wald und erreichen nach einiger Gehzeit die Lichtung der Stubenalm. Die Stubenalm ist bewirtschaftet. Eine Einkehr auf der Alm ist uns noch zu früh und wir gehen links weiter wieder in den Wald bis zur Mitterkaseralm. Auf der Mitterkaseralm ist es dann Zeit für ein Speck- bzw. Käsebrot und ein kühles Bier.

Frisch gestärkt verlassen wir die Mitterkaseralm und gehen weiter durch den Wald Richtung Watzmannhaus. Vorbei an der Forsthütte und der Materialseilbahn erreichen wir die Falzalm. Auf der Falzalm breitet sich die ganze Pracht des Berchtesgadener Talkessels für den Wanderer aus. Vor uns auf einem Grat steht majestätisch das Watzmannhaus und wir denken uns: "nichts wie hin zum Watzmannhaus".

 

Auf dem Weg von der Falzalm zum Watzmannhaus begrüßt uns ein Bergsalamander, der uns vor die Füße gelaufen ist. Bis wir die Kamera aus dem Rucksack gezogen haben verkrümelte sich der Bergsalamander leider unter einem Stein. Auf den letzten Metern zum Watzmannhaus müssen wir Wanderer noch über eine gesicherte Stelle am Fels entlang bis wir auf ein Plateau kommen. Die Augen nach rechts gewandt, erblicken wir das Watzmannhaus in voller Größe. Es scheint so als hätten wir erst mit der Bergtour begonnen, so flink gehen wir aufs Watzmannhaus drauf zu, um uns unsere nächste Pause zu gönnen (Einkehr im Watzmannhaus). Der Ausblick auf Berchtesgaden und Umgebung ist ein reiner Genuss und Erholung zu gleich.

 

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zum letzten Anstieg der heutigen Tour. Der Weg vom Watzmannhaus ist recht breit und führt serpentinenförmig den Felsrücken hinauf. Je höher man steigt, desto schmäler und felsiger wird der Weg, der zum Teil mit Seilsicherungsanlagen ausgestattet ist. Jetzt merkt man erst wie hoch und steil der Watzmann überhaupt ist.

Auf den letzten Metern zum Grat verengt sich der Weg. Nach der Überquerung des Grates, sehen wir schon das Hocheck und das Watzmannhaus ist hinter uns verschwunden. Von jetzt an kann man entweder den Grat entlang klettern (Ausblick links hinab ins Watzmannkar fast senkrecht), oder man wählt den Weg über die Steine / Felsen am Rücken des Watzmanns um das Hocheck zu erreichen.

 

Die letzten Meter zum Gipfelkreuz am Hockeck erfüllt unser Herz, diese Tour geschafft und mit dem gewaltigen Ausblick belohnt zu werden.

Um ins Tal zu gelangen kann man den gleichen Weg zurückgehen, oder über die Kührointalm ausweichen. Sehr geübte Bergsteiger können über die Mittel- und Südspitze (Watzmann-Überschreitung) auch in das Wimbachtal absteigen.

 

 

Hammerstiel - Schapbach - Stubenalm - Mitterkaseralm - Falzalm - Watzmann-Haus - Hocheck und zurück

Bildergalerie der Tour auf den Watzman - Hocheck


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